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Was führt einen Menschen zu Heilkunst und Lehre und vor allem zu feinstofflichen Disziplinen wie Homöopathie, Astrologie oder Reiki?
Können Sie sich vorstellen, als Kind im Alter von etwa 11 Jahren im Krankenhaus zu liegen und sich zu wünschen, diese Welt verlassen zu dürfen, weil Sie trotz aller Therapie einfach keine Luft bekommen und die ständige Angst, zu ersticken, nicht mehr ertragen zu können glauben?
Zugegeben keine sehr angenehme oder gar schöne Vorstellung – und doch war diese Situation der wirkliche Anfang sowohl meiner eigenen Suche nach Heilung als auch nach wirklich funktionierenden Heilungsmethoden.
Erste Heilung
Ein echter Erfolg dabei stellte sich in jenen Tagen erst ein, als meine Eltern in ihrer Verzweiflung das versuchten, was Ihnen damals als „letzte Chance“ erschien. Sie gingen mit mir zu einem „Heiler“, von dem sie aus Erzählungen von Freunden und Bekannten – immer sozusagen hinter „vorgehaltener Hand“ – gehört hatten. Er war in der Lage, in meinem Innersten einen Punkt zu berühren, der mir die Hoffnung gab, das Leben anzunehmen. Ich bin ihm zutiefst dankbar.
Durch seine hellseherischen Fähigkeiten und seinen tiefen Glauben konnte auch ich die Erkenntnis des Herrn von Goethe erfahren, dass es nämlich zwischen Himmel und Erde mehr gibt, als Wissenschaft und Schulweisheit sich träumen lassen.
Wie es allerdings oft im Leben so geht, wenn die in Krisen deutlich wahrnehmbare innere Stimme wieder leiser wird, nachdem diese überwunden sind, so führte auch mich meine berufliche Entwicklung zunächst wieder ein Stück weg von aller Feinstofflichkeit und damit leider auch von mir selbst.
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Ich wurde am 16. Mai 1957 in der kleinen Stadt Seesen am Rande des Harzes geboren.
Nach Schule, Abitur, Ausbildung und ersten Berufserfahrungen in einer Krankenkasse hatte ich auf meiner Reise zu mir selbst noch nicht allzu viel, doch immerhin zwei Dinge, herausgefunden, nämlich erstens, dass ich in einer therapeutischen oder zumindest beraterischen Rolle meinem „inneren Auftrag“ am besten entsprechen könnte und zweitens, dass mich ein rein naturwissenschaftlich aufgebautes Medizinstudium nicht begeistern konnte, da mir in vielen Gesprächen deutlich geworden war, dass es bei jeder Therapie immer um den ganzen Menschen gehen muss und nicht, salopp gesagt, „um die Lunge von Zimmer 7.“
Die Chancen, die sich mir boten, waren zunächst ein psychologisch-pädagogisch ausgerichtetes Fachhochschulstudium in Mannheim, später ergänzt um ein Universitätsstudium der Soziologie an der TU in Braunschweig. Beide Abschlüsse führten mich in die Tätigkeit eines Studien- und Berufsberaters und gaben mir die Gelegenheit, knapp zwanzig Jahre lang junge Menschen in ihrer Entscheidungsfindung und – manchmal auch ein Stück – auf ihrem Weg ins Berufsleben zu begleiten. Ich war und bin zudem immer wieder als Seminarleiter bzw. Dozent / Trainer in der Aus- und Weiterbildung tätig und entdeckte dabei in der Systemischen Therapie den Schlüssel, den ich auch heute in meiner Praxis oft benutze, um aus Teilen ein Ganzes – also etwas „Heiles“ - und aus meiner Praxis eine Heilpraxis zu machen.
Homöopathie hörte ich 1990 das erste Mal bewusst. Ich kannte freilich den Begriff, doch wusste ich vorher nichts Rechtes damit anzufangen.
...und Finden
Der Beginn meiner Liebesgeschichte mit der Homöopathie war, wie ich es mittlerweile schon von mehr als einem Homöopathen kenne, die Konsultation eines homöopathischen Arztes als Patient. Die Erfahrungen, die ich hier – angefangen von der Anamnese über die Therapie bis hin zu den Ergebnissen – machen durfte, führten mich auf einen völlig neuen Abschnitt meines Lebensweges und letzten Endes in meine heutige Aufgabe als Heilpraktiker.
Der homöopathische Arzt, zu dem ich auf des Schicksals Wegen damals gelangte, war Peter Gienow (Celle), dem ich nicht nur als Arzt und Therapeut begegnete, sondern von dem ich auch lernte, homöopathisch zu denken und der feinstofflichen Dimension den ihr gebührenden Raum in meinem Leben einzuräumen. Hiefür danke ich ihm von Herzen. Von 1992 bis 1996 bemühten wir uns beide, gemeinsam mit einigen weiteren Interessierten, um unsere persönliche Entwicklung und Selbsterkenntnis durch innere Erfahrungen, oft auch im unmittelbaren Kontakt zur Natur und Orten der Kraft, an denen wichtige Einsichten für uns möglich und erfahrbar wurden.
Ich beschäftigte mich mit der Kabbala und dem Tarot, mit Büchern von Castaneda, der Anthroposophie und immer wieder vor allem auch mit dem ENNEAGRAMM, das mir seither eine wertvolle Hilfe geworden ist, mich selbst und Andere besser zu erkennen.
In diesem Entwicklungsabschnitt traf ich auch auf REIKI und erhielt durch die REIKI – Meister Heike Otto und Roland Schacht (Celle) meine Einweihung in den ersten und einige Zeit danach in den zweiten Grad. Später, 1997, empfing ich meine Einweihung in den Meister- sowie 1998 in den Lehrer-Grad durch Egon Trust (Heidelberg). REIKI ist damit Bestandteil meines Lebens und auch meiner therapeutischen Arbeit geworden.
Auch die Astrologie trat in dieser Zeit wieder neu und diesmal unwiderruflich in mein Leben. Nachdem ich mich schon einmal kurz nach dem Abitur näher mit dieser Disziplin befasst hatte, war ich doch nicht bereit gewesen, mich wirklich ernsthaft einzulassen – noch nicht.
Diesmal war es anders. Ich traf auf Elke Ressel (Wettmar), eine Astrologin, die ihre Ausbildung bei Nikolaus Klein absolviert hatte und mich mit der Münchener Rhythmenlehre bekannt machte. Was sie mir über mein eigenes Horoskop sagte, war die „Initialzündung“, die mich veranlasste, die Astrologie als ernst zu nehmende Wissenschaft anzuerkennen und entsprechend zu studieren. Dabei machte ich schon damals – wie auch oft noch heute – die Erfahrung, dass man nirgendwo sonst so viel lernen kann, wie in der Auseinandersetzung mit dem eigenen Horoskop.
Ich benutze das Patientenhoroskop in der Praxis nicht allein als Diagnoseinstrument (um was geht es / was ist das Problem) sondern vielmehr fortlaufend als Kompass im therapeutischen Prozess, wobei ich sehr gern sowohl auf die äußeren als auch auf die inneren Bilder von Peter Orban, Ingrid Zinnel und Thea Weller (SYMBOLON) zurückgreife.
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